
Ökotipps - Strom sparen
Jeder hat heutzutage irgendwelche elektrische Geräte bei sich zu Hause stehen. Aber kaum einem sind die Konsequenzen bewußt, die sich aus dem Verbrauch von Energie für unsere Umwelt ergeben. Ein Großteil der Energie, die wir so bequem aus unseren Steckdosen beziehen, entsteht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, d.h. Kohle, Erdöl usw. Bei dieser Verbrennung wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Dieses Gas trägt aber zum weltweiten Treibhauseffekt bei, d.h. dazu daß sich unsere Atmosphäre erwärmt, was u.a. zu einem Ansteigen der Meeresspiegel und zu einer weltweiten Klimakatastrophe führen kann.Ein anderer großer Teil unserer Energie stammt aus Atomkraftwerken mit all ihren Risiken und dem ungelösten Entsorgungsproblem....
Selbst wenn in Zukunft alle Energie aus Alternativen Energiequellen wie z.B. Solar -oder Windenergie stammen sollte, sollte man unnötigen Stromverbrauch vermeiden, da dadurch der Bau neuer Kraftwerke bedingt würde. Man denke nur einmal an die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch Windkraftwerke.
P.S.
Denken Sie auch daran:
Wer Strom spart, schont nicht nur seine Umwelt sondern auch seinen Geldbeutel. Schließlich ist die Energie aus der Steckdose nicht umsonst ....
- Ersetzen Sie Ihre Glühlampen im Haus durch Energiesparlampen oder LED-Lampen.
Zwar sind Energiesparlampen teuerer, aber sie haben dafür eine viel längere Lebensdauer als normale Glühbirnen und natürlich einen viel geringeren Stromverbrauch. So entlasten Sie nicht nur Ihre Umwelt sondern letztendlich auch Ihren Geldbeutel.
Beachten Sie aber, dass Energiesparlampen nicht mit dem normalen Hausmüll entsorgt werden können, weil sie giftige Stoffe enthalten. Sie sollten Sie daher am besten in einem Elektrogeschäft zurückgeben.
Noch besser und energiesparender als Energiesparlampen sind Lampen auf LED-Basis. Diese benötigen nur noch 3, 2 oder sogar nur noch 1 Watt. Bisher habe ich allerdings nur LED-Lampen mit sehr blauem, kühlen Licht gefunden (die Beschreibung "warm-weiß" auf der Packung klingt da fast ironisch) - bei den "normalen" Energiesparlampen gibt es hier im Gegensatz dazu mittlerweile sehr angenehme Farbtöne. Wen das stört, der muss wohl zur "normalen" Energiesparlampe greifen. Allerdings gibt es sicher Bereiche wie Keller, Hausflur etc., in denen der "Wohlfühlfaktor" der Beleuchtung sicher nicht sonderlich relevant ist. Hier kann man auf jeden Fall immer zur LED-Birne raten. LED-Birnen und Energiesparlampen gibt es mittlerweile für fast alle gängigen Fassungen. - Schalten Sie Elektrogeräte ganz ab.
Werden beispielsweise Fernsehgerät oder Stereoanlage nur mit der Fernbedienung in den sogenannten Stand-By-Modus geschaltet, können sie immer noch bis zu 15 Watt Strom verbrauchen. Dadurch entstehen Ihnen pro Gerät beachtliche jährliche Stromkosten und natürlich wird auch die Umwelt durch den unnötigen Stromverbrauch belastet. - Achten Sie bei der Neuanschaffung von elektrischen Geräten (Kühlschrank, Waschmaschine...) darauf, daß es sich um energiesparendes Gerät handelt.
Bei Kühlschränken und Gefrierschränken gilt noch zusätzlich, daß sie auch gut isoliert sein sollten, da dadurch ebenfalls sehr viel Strom gespart werden kann. - Tauen Sie Ihren Kühlschrank und Ihr Gefrierfach regelmässig ab
- eine Eisschicht im Kühlschrank erhöht den Energiebedarf deutlich! - Wäschetrocknen: Back to the roots! Leine statt Trockner
Ein Wäschetrockner im Keller ist praktisch und trocknet die Wäsche schnell und zuverlässig, aber er benötigt auch sehr viel Energie. Eine Wiederbelebung des Wäscheständers und der guten alten Wäscheleine kann helfen, den Energieverbrauch zu reduzieren! Es muss ja nicht immer sein, aber, wenn Sonne und Wind optimal im Einklang sind und es nicht gerade eilt, kann eine Ladung Wäsche auf die Leine statt in die Trommel schon viel Energie sparen! - Nun wieder einmal ein simpler Tip, der sich aber um so leichter realisieren läßt:
Lassen Sie Lampen nicht unnötig brennen und schalten Sie elektrische Geräte ab, wenn Sie sie nicht brauchen (z.B. das Fernsehgerät, wenn Sie für längere Zeit den Raum verlassen).
Wo kommt mein Strom her?
Wählen Sie selbst die Quelle Ihres Stroms - Nach der Strommarkt-Reform haben Sie selbst die Wahl, von welchem Anbieter Ihr Strom kommen soll. Auch Anbieter, die den Strom aus regenerativen Energiequellen wie Wasser, Sonne oder Wind erzeugen, sind auf dem Markt mittlerweile häufig vertreten.Anbieter von Ökostrom
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Ich habe zu einem Anbieter von Ökostrom gewechselt - kommt jetzt wirklich "sauberer" Strom aus meiner Steckdose?
Nun, ganz so ist es natürlich nicht. Auch wenn Sie Ihren Stromanbieter wechseln, kommt der gleiche Strom wie bisher aus Ihrer Steckdose. Die ganze Stromversorgung erfolgt durch ein großes Netzwerk, an das alle Produzenten angeschlossen sind, egal ob umweltfreundlicher Ökostrom oder Atomstrom oder Strom aus anderen Quellen.Wenn Sie zu einem Anbieter wechseln, der Ökostrom anbietet, garantiert er Ihnen allerdings, dass er im Laufe eines Jahres genau die Menge an Strom in das große Netz einspeist, die von Ihnen verbraucht wird. Seriöse Anbieter von Ökostrom lassen sich dies von unabhängigen Stellen -oftmals sogar von mehreren- zertifizieren.
Somit trägt der Wechsel zu Ökostrom dazu bei, dass der Gesamtmix der verbrauchten Energie sich hin zu umweltfreundlich erzeugter Energie hin verschiebt.

