oekoside.de   :::   Ökotipps und Umweltschutz

Ökotipps - Umweltschutz im Büro

Insbesondere am Arbeitsplatz lassen sich oft Resourcen auf vielfältige Weise einsparen und damit nicht selten gleichzeitig die Arbeitseffizienz steigern und Ausgaben senken. Ökologie am Arbeitsplatz geht also durchaus Hand in Hand mit wirtschaftlichen Überlegungen. Der Mensch hat eine Verpflichtung gegenüber der Welt auf der lebt, sorgfältig mit ihr umzugehen. Fangen Sie damit an. Die folgenden Ratschläge können Ihnen vielleicht helfen, an Ihrem Arbeitsplatz die Umwelt zu schützen und dabei auch noch Geld zu sparen.

Wie kann man im Büro die Umwelt schützen?

Trennen Sie auch im Büro den Müll

Was für Altpapier gesagt wird, gilt natürlich für jeden Müll. Generell gilt: Müll vermeiden, wenn möglich, wenn nicht möglich, den Müll wenigstens ordnungsgemäss trennen (Gelber Sack, Biomüll etc.) und einer optimalen Wiederverwertung zuführen.

Thermos-Becher statt Plastik to-Go

Wer kennt und liebt ihn nicht: den schnellen Kaffee to-Go auf den Weg. Prinzipiell ja auch eine leckere Sache, wäre nicht der riesige Berg an Wegwerfgeschirr. Aber es gibt eine einfache Lösung: kaufen Sie sich einmalig einen schönen Thermos-Becher: Der Coffee-To-Go Dealer Ihrer Wahl füllt Ihnen gerne auch diesen Becher, wenn Sie lieb fragen ;-)

Recyclen Sie Tonerkartuschen und Tintenpatronen

Wussten Sie schon, dass Toner- und Tintenkartuschen, die oftmals einfach achtlos in den Müll wandern, problemlos recycled werden können? Nein? Dann wussten Sie sicher auch nicht, dass es sogar Firmen gibt, die Ihre gebrauchten Kartuschen aufkaufen.

Für eine leere Tintenpatrone oder Tonerkartusche erhält man oft mehrere Euros und zahlreiche Firmen (die sich einfach im Internet finden lassen, einige Beispiele finden sich z.B. weiter unten auf dieser Seite) holen diese sogar kostenlos bei Ihnen zu Hause ab. Einfacher lässt sich mit Müll kein Geld verdienen. Und die zahlreichen Giftstoffe, die sich in Toner und Tintenpatronen finden, werden auf diese Weise auch korrekt entsorgt.

Drucken Sie Probedrucke mit niedrigerer Auflösung

Wer viel ausdruckt, produziert auch viele Probedrucke. Das ist normal, da ein Druck natürlich immer anders wirkt, als auf dem Bildschirm und an vielen Punkten nicht zu vermeiden ist. Aber man kann auch hier viel Geld sparen und die Umwelt schonen: die meisten Drucker bieten die Möglichkeit in den Druckereinstellungen einen Sparmodus zu verwenden oder die sogenannte Druckauflösung herunterzusetzen. Natürlich ist das Ergebnis des Ausdrucks dann etwas "fade", aber für Probedrucke völlig ausreichend und man hat somit viel Tinte oder Druckertoner gespart.

Nicht alle eMails ausdrucken

Eine beliebte Unsitte ist es, jede eMail erst einmal auszudrucken und dann zu bearbeiten. Dies verschwendet jede Menge Papier und Strom.
Bitte überlegen Sie zunächst, ob es wirklich sinnvoll ist, eine eMail auszudrucken oder ob man evtl. darauf verzichten kann oder die eMail elektronisch weiterverarbeiten kann.

Beim Kopieren die Verkleinerungsfunktion nutzen

Indem Sie beim Kopieren die Verkleinerungsfunktion nutzen, können Sie Strom, Toner und Papier sparen!

Nutzen Sie die Möglichkeiten des elektronischen Büros

Was für viele noch utopisch klingt, ist in der Praxis eigentlich schon lange möglich: die Verwaltung der meisten Daten auf elektronischem Wege anstatt auf Papier. Wenn Sie sich entscheiden, diesen Weg einzuschlagen, sollten Sie aber unbedingt beachten, dass Sie sich ein mehrfach redundantes Sicherungssystem für Ihre Daten einbauen. Denn durch Computer-Defekte, Computerviren und andere Probleme kann es in einem elektronischen Büro schnell zu Datenverlust kommen und nur ein solides Backup kann dann weiterhelfen. Das elektronische Büro bietet gegenüber dem Papierbüro desweiteren auch eine Unmenge von Vorzügen:

  • Daten können einfach mehreren Mitarbeitern zugänglich gemacht werden
  • Daten können über Suchfunktionen einfach nach bestimmten Themen oder Stichwörtern durchsucht werden
  • Der Platzbedarf ist um ein Vielfaches geringer, als bei endlosen Aktenschränken

Natürlich sollte Ihr Strom für ein solches Projekt aber aus regenerativen Quellen stammen!

Faxempfang per Computer

Fast jeder, der eine ISDN-Karte oder ein Modem sein eigen nennt, hat die Möglichkeit, Faxe per Computer zu empfangen.
Bei der weitverbreiteten ISDN-FritzCard ist z.B. ein sogenannter Fax-Server bereits im Paket inklusive.
Natürlich macht der Faxempfang per Computer nur Sinn, wenn der Rechner angeschaltet ist. Aber auch wenn Sie bereits ein Normalfax Ihr Eigen nennen, macht es Sinn den Faxserver auf einem Rechner zu aktivieren.
In den Zeiten, in denen Ihr Computer ausgeschaltet ist, empfängt Ihr Normalfax die Faxe, ist Ihr Computer aber aktiv, also vorzugsweise zu den "normalen" Bürozeiten, empfängt dieser die Faxe. Wo liegt nun der Vorteil: nun, oftmals erhält man per Fax eine einfache Bestätigung oder gar unerwünschte Werbung, die nicht weiter groß verarbeitet werden muss. Hat man das Fax per Computer empfangen, kann man sich immer noch überlegen, ob man dieses Dokument jetzt ausdrucken möchte oder ob man es direkt vernichten kann. So lässt sich sehr viel Papier und wiederum Tinte oder Drucktertoner einsparen.

Bewegungsmelder statt Lichtschalter

Wenn in Räumen wie in Gängen keine dauerhafte Beleuchtung nötig ist, kann es sich lohnen, statt der Lichtschalter Bewegungsmelder zu installieren, die das Licht bei Bewegung automatisch aktivieren, ansonsten aber ausschalten.

Strom sparen beim Kaffegenuß

Kaffee und Espresso-Maschinen verursachen pro Jahr gerne Stromkosten bis zu 60 EUR. Zwischen den Kaffeepausen empfiehlt es sich daher unbedingt, Kaffeemaschinen ganz abzuschalten.

Strom sparen beim Tee-Kochen

Wenn Sie Wasser für Tee kochen, kochen Sie nur soviel Wasser, wie Sie benötigen. Es ist unnötig, 2 Liter Wasser zum Kochen zu bringen, wenn Sie nur eine oder zwei Tassen Tee trinken möchten. Schütten Sie im Zweifelsfall lieber wieder Wasser aus dem Wasserkocher - das ist umweltfreundlicher als zu viel Wasser zum Kochen zu bekommen.

Weitere Energiesparmaßnahmen

Frau versteckt hinter einem Schild mit weiteren Informationen
mehr wissen   :::   Was steckt dahinter?
Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt ist eng verbunden mit dem Internet: Software und Daten werden immer öfters in die virtuelle "Cloud" ausgelagert, Server arbeiten rund um die Uhr - im Großen bei Internetriesen wie Google oder Facebook aber auch immer öfters schon in kleinen Büros. Hierfür sind viele Ressourcen wie riesige Rechenzentren nötig. Auch wird immer mehr Strom für das Internet und die angeschlossenen Systeme benötigt, seltene Erden und andere seltene Mineralien für die Herstellung von Hardware. Was speziell das für die Umwelt bedeutet, das erfahren Sie in unseren Hintergrundinfos....
Hintergrundinformationen und Lesenswertes
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