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Fairphone - das etwas andere Smartphone

Modular, reparabel, langlebig: Fairphone inspiriert den Elektronikmarkt mit einem ethischen und nachhaltigen Smartphone

Der folgende Text wurde uns von der Firma Fairphone zur Verfügung gestellt.
Der Text wurde kostenfrei veröffentlicht - es besteht keine Geschäftsbeziehung zwischen dieser Webseite und der Firma Fairphone. Weitere Informationen und unabhängige Recherchen zum Thema Fairphone finden sich auch unten auf dieser Seite.
Fairphone will dem Nutzer mehr Kontrolle und Eigenverantwortung ermöglichen und setzt bei seinen Geräten auf Langlebigkeit und Reparaturfähigkeit. Der modulare Aufbau des Fairphone 2 ermöglicht einen unkomplizierten Austausch von defekten Teilen. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Telefon öffnen und demontieren - Akku und Bildschirm lassen sich so beispielweise ganz einfach und schnell vom Gehäuse trennen. Auch für das Ausbauen von Kamera und Mikrofon bedarf es keiner weiteren Vorkenntnisse, sondern nur eines kleinen Schraubenziehers. Das gesamte Fairphone 2 verfügt über lediglich neun Schrauben. Ersatzteile sind im Online-Shop erhältlich und Open Source-Reparaturanleitungen unterstützen beim Ersetzen der Hardware.

Auch die Förderung von Recycling und die damit verbundene Senkung von Elektroschrott ist dem Unternehmen ein wichtiges Anliegen. So finanziert Fairphone beispielsweise ein Recycling-Programm für Elektroschrott in Ghana. Neben Deutschland als dem größten Absatzmarkt für Fairphone, gehören auch Österreich und die Schweiz zu den fünf Ländern mit dem größten Konsum für nachhaltige Elektronik.

Transparenz und soziales Unternehmertum

Fairphone arbeitet an einer neuen Form des Wirtschaftens, das den Fokus auf soziale Werte legt. So arbeitet das Start up mit Herstellern zusammen, die dazu bereit sind, in das Wohlbefinden ihrer Angestellten zu investieren. Sichere Arbeitsbedingungen in den Zulieferfabriken, faire Gehälter, sowie eine Arbeitnehmervertretung sind dabei die zentralen Anliegen. Ein weiteres Hauptziel ist es, die Transparenz von Lieferketten in der Elektronikindustrie deutlich zu erhöhen. Dabei spielt die sorgfältige Auswahl von konfliktfrei gewonnenen Mineralien eine entscheidende Rolle.

Insgesamt sind mehr als 40 Mineralien in jedem Smartphone enthalten, darunter auch Konfliktmineralien wie Wolfram, Zinn, Tantal und Gold. All jene Mineralien haben ihren Ursprung im Bergbau, wo sie oft unter ökologisch und sozial bedenklichen Bedingungen abgebaut werden.

Für den Vibrationsmotor des Smartphones wird beispielsweise Wolfram verwendet, das von Fairphone aus konfliktfreien Quellen in Ruanda gefördert wird. Gemeinsam mit Partnern arbeitet Fairphone daran, den konfliktfreien Handel mit Wolfram in Ruanda wieder zu öffnen um die lokale Wirtschaft zu unterstützen. Das Ziel, eine transparente Lieferkette für Wolfram aus Ruanda herzustellen, ist bereits erreicht. Fairphone bezieht konfliktfreies Zinn, Wolfram und Tantal aus Krisengebieten und Fairtrade Gold aus einer Förderstätte in Peru, das unter anderem für die Leiterplatine des Fairphones verwendet wird.

Zukünftig jedes im Telefon verbaute Element zurückverfolgen zu können, steht ganz oben auf Fairphones Agenda. Die Liste der Zulieferer sowie eine detaillierte Kostenaufschlüsselung des Fairphone 2 sind auf der Website des Unternehmens veröffentlicht.
 

Links zum Thema

 

Warum haben wir diesen Text veröffentlicht ?

Ist das nicht Werbung? Klar natürlich indirekt schon. Allerdings haben wir die Firma Fairphone aktiv nach Infomaterial angefragt und der Artikel ist komplett kostenfrei veröffentlicht worden.

Wir möchten dieses Projekt auf dieser Homepage einfach vorstellen, da es unserer Meinung nach der Schritt in die richtige Richtung ist. Kritiker wenden ein, dass das Fairphone noch weit weg von "fair" ist, das gibt die Firma aber durchaus auch unumwunden zu. Wir finden es trotzdem schön, dass somit grundlegende Probleme auch von Seiten der Wirtschaft erkannt und angegangen wurden und hoffen, dass die Firma ihren Weg weiterhin verfolgt und das Konzept weiter optimiert und ausbaut....
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