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oekoside.de   :::   Ökotipps und Umweltschutz

Ökotipps für Kommunen

Ampelanlagen: Umrüstung auf LED

Der Betrieb einer Kreuzung mit einer einfachen Ampelanlage kann bereits deutlich über 1.500 Euro pro Jahr kosten.

Die herkömmliche Technik auf Basis von Glühlampen verursacht bedingt durch die niedrige Lebensdauer der Lampen von 6 bis 8 Monaten einen hohen Wartungsaufwand (regelmäßiger Leuchtmittelaustausch unter Einsatz teurer Hebebühnen verbunden mit der Behinderung des Straßenverkehrs) und einen hohen Stromverbrauch mit entsprechenden Energiekosten durch die vergleichsweise große Leistungsaufnahme (meist ca. 40-100 Watt).

Die Umstellung auf die neuartige LED-Technik ermöglicht es, den Stromverbrauch und die damit verbundenen Stromkosten zu senken. Da Leuchtdioden eine Lebensdauer von 8 bis 10 Jahren aufweisen, sind die Wartungs- und Instandhaltungskosten nach einer Sanierung vernachlässigbar gering. Und auch beim Ausfall einzelner Leuchtdioden muss nicht sofort die komplette Anlage ersetzt werden. Die Leistungsaufnahme der LED-Technik liegt bei 16 Watt, die neuste LED-Generation lässt sich sogar mit 8 Watt betreiben und reduziert damit die Stromkosten noch einmal um die Hälfte.

Die Kosten für die Investitionen lassen sich durch die Einsparnisse in der Regel leicht amortisieren.

Ampelanlagen: regelmässige Evaluation und Optimierung

Ampelanlagen: Alternative Fußgängerüberwege, Zebrastreifen etc.

Alternativen sind oftmals auch, Ampelanlagen an wenig befahrenden Stellen komplett stillzulegen und durch Zebrastreifen oder andere Querungshilfen zu ersetzen. Oder zumindest, nachts die Ampel auszuschalten.

Ampelanlagen: Alternative Kreisverkehr

Auch ein Kreisverkehr kann Kreuzungen verkehrstechnisch sicherer machen und Ampeln überflüssig machen. Natürlich geht dies nur, wenn ausreichend Platz zur Verfügung steht. Die Kreisfläche kann zudem begrünt und bepflanzt werden - gut für Insekten und Bienen.

Straßenbeleuchtung: Einsatz von LED-Lampen

Straßenbeleuchtung: Aktivierung via SMS

Beleuchtung von Sehenswürdigkeiten: Nachts reduzieren

Müssen historische Kirchen, Stadtmauern, Türme, historische Fassaden, antike Ruinen, Fernsehtürme und vieles mehr wirklich die ganze Nacht beleuchtet und angestrahlt werden? Eher nicht! Auch Kompromisse sind denkbar - warum z.B. nicht von 0-6 Uhr die Beleuchtung abschalten? Natürlich muss man zwischen sicherheitsrelevanten und rein ästhetischen Beleuchtungen unterscheiden: aber die Beleuchtung eines Turms in der Nacht ist nicht zu vergleichen mit einer Fußgängerunterführung oder anderen Bereichen, in denen sich wirklich Menschen bewegen.

Hinzu kommt, dass eine Reduktion der nächtlichen Beleuchtung auch die Lichtverschmutzung reduziert - nicht nur Insekten und andere nachtaktive Lebewesen profitieren davon, auch der Sternenhimmel erstrahlt im neuen Glanz und erfreut nicht nur Astronomen.
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Umweltschutz im Büro

Straßenverkehr: Radikaler Abbau von Straßenschildern

Es gibt zahlreiche Studien, dass der Schilderwald nicht nur in Deutschland die Autofahrer völlig überfordert - es gibt auch erste Experimente, die zeigen, dass Orte ohne jegliche Schilder mit einem gemeinsamen Nutzungsraum für Fußgänger, Autofahrer und Fahrradfahrer möglich sind und sogar weniger Unfälle passieren. Ein paar einfache Regeln - wie das gute alte bekannte rechts-vor-links reichen aus.
Die Umweltersparnis ist vielleicht sekundär aber klar vorhanden: es müssen nicht mehr hunderte Schilder pro Gemeinde gewartet werden, Ressourcen für das Aufstellen, Produzieren, Warten der Verkehrsschilder können eingespart werden.

Straßenverkehr: Schaffung von Shared Spaces

Öffentliche Gebäude: Nutzung der Dachflächen durch Solaranlagen

Die eigene Solar-Anlage
Balkonkraftwerke

Öffentliche Gebäude: Energetische Sanierung

Öffentliche Gebäude: Sinnvolle Nutzung von kommunalen Räumlichkeiten

Oftmals stehen kommunale Räume viel zu oft leer. Trotzdem müssen sie geheizt, gereinigt und unterhalten werden. Viel Geld und viel Ressourcen gehen auf diese Art verloren. Oftmals werden auch überflüssige Räumlichkeiten neu geschaffen, was Böden versiegelt, Platz für Wohnraum nimmt, Geld und Energie kostet. Mit etwas Phantasie geht es auch anders, wie das Beispiel der dänischen Stadt Skanderborg zeigt: dort ist das neue Rathaus in eine Sporthalle integriert. Die VIP-Räume sind gleichzeitig die Konferenzräume der Verwaltung. Den Bürgerschaftssaal kann jeder in der Stadt für Konferenzen mieten. Auch der Bürgermeister von Rostock überlegt in einem Interview: "Wie könnten wir zum Beispiel aus unserer Messehalle gleichzeitig eine Sport- oder Kletterhalle machen? Oder aus unserem Kreuzfahrtterminal, das im Winter kaum genutzt wird, eine zusätzliche Markthalle?" - Möglichkeiten gibt es viele, wenn man einmal beginnt, über den Tellerrand zu schauen....

Wasserwirtschaft: Schaffung von Sickerflächen

Wasserwirtschaft: Renaturierung von Bachläufen

Fortbildung: Weiterbildung von Mitarbeitern

Fortbildung: Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen

Fortbildung: Umweltberatung für Bürger

Sportanlagen: Umstellen der Beleuchtung auf LED

Sportanlagen: Nachhaltige Beheizung von Schwimmbädern

Auflagen von kommunalen Förderprogrammen

Durchführen von Müll-Sammel Aktionen

mit Einbeziehung lokaler Vereine/ Bürger/ Schulen/ Kindergärten etc.

Auszeichnung von öffentlich zugänglichen Obstbäumen

Nussbäume, Apfelbäume, Kirschbäume auf öffentlichem Gelände? Warum nicht. Aber wer darf hier eigentlich ernten? In vielen Gemeinden macht sich im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung und regionale Nutzung die Praxis breit, diese Bäume einfach klar mit einem Band zu kennzeichnen und sogar die Lage der Pflanzen im Internet zu veröffentlichen. Viel besser als wertvolles Obst einfach vergammeln zu lassen.

Austausch von kommunalen Fahrzeugen gegen Elektrofahrzeuge

Elektrische Kleinlaster, elektrische Müllentsorgungsfahrzeuge, elektrisch betriebene kleine Bagger und vieles mehr: im Fuhrpark von Gemeinden lassen sich viele Fahrzeuge, die bisher klassische Verbrenner waren, zunehmend gegen elektrisch betriebene Varianten austauschen.

Finanzierung: Energie-Contracting

Perito Moreno (Argentinien)
Welt-Guck-Loch   :::   Perito Moreno (Argentinien)
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