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Ökotipps - Umweltfreundlich Autofahren

Generell gilt natürlich, ein Auto nur anschaffen, wenn man es auch wirklich braucht. Car-Sharing, die Nutzung von Bus und Bahn, Fahrradfahren - auch vielleicht mit elektrischer Unterstützung - sind beispielweise sinnvolle Alternativen. Wer aber auf das Auto nicht verzichten will oder kann, für den gibt es ein paar einfache Regeln, mit denen man Sprit sparen und somit den Geldbeutel sehr entlasten und die Umwelt schonen kann. Oder einfach mal stehen lassen und zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren - das schont nicht nur die Umwelt sondern nutzt auch noch der eigenen Gesundheit.....

Fahren Sie Bus und Bahn

Klingt trivial, ist es auch. Dass das die Umwelt schont, sollte schnell klar sein. Aber recht spannend ist auch der Punkt, dass dies den Geldbeutel schonen kann. Bahn und Co. sind im Vergleich zum Auto oftmals nicht so teuer, wie viele fälschlicherweise immer noch denken.

Das Auto nicht "Warmlaufen" lassen

Nach dem Anlassen sofort losfahren - auch im Winter nicht den Motor zum Aufwärmen im Leerlauf laufen lassen.

Mit niedrigen Drehzahlen fahren

Schalten Sie früh hoch und fahren Sie niedertourig mit geringen Drehzahlen. Das schadet keineswegs dem Motor und spart Sprit. Die meisten, besonders aber moderne Motoren lassen sich schon unter 2000 Umdrehungen hochschalten und bei Tempo 30 im dritten oder vierten, bei Tempo 50 bis 60 im vierten oder fünften Gang fahren.

Auf den Reifendruck achten

Schon ein Reifendruck, der 0,5 bar unter der vom Hersteller angegebenen Empfehlung liegt, erhöht den reinen Spritverbrauch um bis zu 6%. Auch nimmt durch zu niedrigen Reifendruck die Abnutzung der Reifen selbst zu.

Vorausschauend fahren

Beobachten Sie den Verkehr vor sich aufmerksam. Wenn eine Ampel rot wird, gehen Sie zum Beispiel sofort vom Gas und lassen Sie sich langsam nur von der Schubregelung begrenze auf die Ampel zu ausrollen.

An Ampeln, im Stau etc. Motor aus

Wenn es mal leider nicht mehr vorwärts geht: Motor aus!

Unnötiges Gepäck aus dem Auto nehmen

Fahren Sie kein unnötiges Gewicht spazieren, also z.B. volle bzw. leere Bier- und Wasserkästen nicht im Auto lagern. Wegen des erhöhten Gewichts erhöht sich sonst der Benzin-Verbrauch.

Ski-, Fahrrad- und Dachgepäckträger entfernen

Wenn sie gerade nicht benötigt werden, sollten Sie Gepäckträger jeglicher Art unbedingt entfernen. Gepäckträger erhöhen den Luftwiderstand und damit unangenehm und überflüssigerweise den Treibstoffverbrauch und das zusätzliche Gewicht trägt ebenfalls zu einem erhöhten Spritverbrauch bei.

Eingekuppelt ausrollen und die Schubabschaltung nutzen

Rußpartikelfilter nachrüsten

Um die Emissionen von ungesundem Feinstaub zu vermindern, lassen sich in vielen älteren Automodellen, die mit Diesel fahren, Rußpartikelfilter nachrüsten.

Den Bordcomputer auswerten und beobachten

Viele Bordcomputer liefern auch Informationen über den aktuellen und durchschnittlichen Verbrauch. Dies kann sehr hilfreich bei der Auswertung des eigenen Fahrverhaltens sein.

Kurzstrecken vermeiden

Benutzen Sie Ihr Auto so selten wie möglich. 20% des CO2-Ausstoßes gehen auf das Konto der Autos. Weichen Sie -wenn möglich- auf den öffentlichen Nahverkehr und die Bahn aus oder steigen Sie auf das Fahrrad um. Vermeiden Sie Kurzstrecken mit dem Auto, wie beispielsweise die Fahrt zum 400m entfernten Bäcker.

Klimaanlage und elektronische Geräte ausschalten

Klima-Anlage aus. Eine angeschaltene Klimaanlage verursacht bis zu 0,6 Liter mehr Spritverbrauch auf 100 Kilometer.

Fahrgemeinschaften bilden - Mitfahrzentralen nutzen

Ein voll besetztes Auto hat natürlich eine deutlich bessere Umwelt-Bilanz, als wenn drei Autos die gleiche Strecke mit jeweils nur einem Fahrer zurücklegen. Überlegen Sie doch einmal, ob es vielleicht insbesondere bei der Fahrt zum Arbeitsplatz die Möglichkeit gibt, mit Kollegen eine Mitfahrgelegenheit zu bilden.

Sprit-Spar-Kurse in Anspruch nehmen

Es gibt zahlreiche Anbieter von Spritsparkursen - oftmals von Umweltorganisationen initiiert und unterstützt. Hier lernt der Fahrer wie man ökonomisch und ökologisch Autofahren kann. Oftmals werden Kurse sogar kostenfrei angeboten. Suchen Sie einfach einmal im Internet nach "Spritsparkurs" - Sie werden viele Anbieter finden.

Schon bei der Anschaffung auf den Verbrauch achten

Nehmen Sie, wenn Sie einen Neuwagen anschaffen, den Taschenrechner und ein Blatt Papier zur Hand und rechnen Sie einmal mit spitzer Feder. Manches Auto, das in der einmaligen Anschaffung vielleicht teurer ist, ist dafür im Verbrauch deutlich sparsamer. Dies rechnet sich oft schon nach wenigen 1000km Fahrt.

Verleihen Sie doch einmal Ihr Auto!

Sie haben ein Auto, Ihre Freunde aber nicht? Bieten Sie doch aktiv an, Ihr Auto bei Bedarf zu verleihen! Ein Auto, das von vielen Parteien gleichzeitig genutzt wird, ist sinnvoller als eines, das 95% der Zeit nur einsam auf seinem Parkplatz steht - und genau das machen die meisten Autos.

Oder noch besser: schließen Sie sich einem Car-Sharing-Ring für private Autos an und verdienen so sogar noch etwas Geld mit dem eigenen Fahrzeug. Es existieren hierfür recht ausgefeilte Konzepte, die sich auch um Fragen der Versicherung etc. kümmern.
Frau versteckt hinter einem Schild mit weiteren Informationen
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Autos waren eine tolle Erfindung für die Fortbewegung und sind auch heute noch eine spannende Technik. Aber leider bringen sie sehr viele Probleme mit sich: Die Abgase tragen zum Treibhauseffekt bei, die Produktion von Autos verschlingt sehr viel Energie und Rohstoffe, Straßen und Parkplätze versiegeln die Natur und zerstören menschlichen Lebensraum, der Lärm ist ein großes Problem und vieles mehr.
Helfen kann eine völlig neue Art der Mobilität, besser vernetzte Angebote von Bus, Bahn, Car-Sharing und vieles mehr, neue Technologien, aber auch Dinge wie Heimarbeit und vieles mehr. Für vieles muss ein Umdenken stattfinden, aber auch die Politik und die Wirtschaft sind gefragt...
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